Die Frage nach den Kosten ist für viele eine Hürde auf dem Weg zur ADHS-Diagnostik. Dabei hängt der Preis stark davon ab, welchen Weg Sie wählen – Kassenpraxis, Privatpraxis oder Online-Diagnostik. Dieser Beitrag schafft Transparenz über Preise, Erstattung und Wartezeiten.
Kostenloser Selbsttest vs. ärztliche Diagnostik
Ein Online-Selbsttest ist kostenlos und liefert erste Hinweise. Er ersetzt aber keine Diagnose. Die vollständige, leitliniengerechte Diagnostik ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Leistung mit entsprechendem Aufwand – und damit kostenpflichtig.
Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse?
Fragen Sie bei einer Facharzt- oder Psychotherapie-Praxis mit Kassenzulassung, ob sie ADHS-Diagnostik für Erwachsene als Kassenleistung anbietet. Aufnahmebedingungen und Wartezeiten unterscheiden sich. Klären Sie vorab, ob zusätzliche Selbstzahlerleistungen vorgesehen sind. Diagnostik Plus bietet die Diagnostik als Selbstzahlerleistung an; eine mögliche Erstattung klären Sie vorab mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle. Unterstützung für die Suche finden Sie unter ADHS-Diagnostik: Termin finden und Wartezeiten verstehen.
Privatpraxis und Online-Diagnostik
Privatpraxen und spezialisierte Online-Anbieter rechnen als Selbstzahlerleistung direkt mit Ihnen ab. Der Vorteil: deutlich kürzere Wartezeiten, oft nur ein bis zwei Wochen bis zum Erstgespräch. Bei Diagnostik Plus kostet die Online-Diagnostik 499 €, die Diagnostik vor Ort in Berlin 549 €. Darin enthalten sind die Anamnese, das strukturierte Interview (DIVA-5) und das Befundgespräch.
Erstattung durch private Versicherungen
Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen erstatten Diagnostik-Honorare häufig – ganz oder teilweise. Voraussetzung ist meist eine GOÄ-konforme Rechnung, die seriöse Anbieter auf Wunsch ausstellen. Klären Sie die Kostenübernahme am besten vorab mit Ihrer Versicherung.
Lohnt sich die Investition?
Eine Diagnose ist Voraussetzung für Medikation, Psychotherapie, Coaching und Nachteilsausgleiche in Studium und Beruf. Sie ermöglicht außerdem den Zugang zu Unterstützungsleistungen – welche das im Detail sind, lesen Sie im Beitrag zu Schwerbehinderung und Nachteilsausgleich. Vor allem aber bringt sie Klarheit: Viele Betroffene erleben den Moment der Diagnose als entlastend.
Folgekosten nach der Diagnose
Nach der Diagnostik fallen je nach Behandlungsweg weitere Kosten an. Eine medikamentöse Behandlung erfolgt in der Regel über niedergelassene Psychiater:innen und wird von der gesetzlichen Kasse getragen. Coaching ist meist Selbstzahlerleistung (80–150 € pro Sitzung), Psychotherapie bei Kassenzulassung erstattungsfähig.
Bereit für Klarheit ohne monatelange Wartezeit? Starten Sie mit dem kostenlosen Screening.
Häufige Fragen
Wie viel kostet ein ADHS-Test?
Ein kostenloser Online-Selbsttest gibt erste Hinweise. Eine vollständige, leitliniengerechte ADHS-Diagnostik ist eine ärztliche bzw. psychotherapeutische Leistung. Bei Diagnostik Plus kostet die Online-Diagnostik 499 €, die Diagnostik vor Ort in Berlin 549 € – inklusive Anamnese, strukturiertem Interview (DIVA-5) und Befundgespräch.
Wird ein ADHS-Test von der Krankenkasse bezahlt?
Fragen Sie bei einer Facharzt- oder Psychotherapie-Praxis mit Kassenzulassung, ob sie ADHS-Diagnostik für Erwachsene als Kassenleistung anbietet. Aufnahmebedingungen und Wartezeiten unterscheiden sich. Klären Sie vorab, ob zusätzliche Selbstzahlerleistungen vorgesehen sind. Diagnostik Plus bietet die Diagnostik als Selbstzahlerleistung an; eine mögliche Erstattung klären Sie vorab mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle. Unterstützung für die Suche finden Sie unter ADHS-Diagnostik: Termin finden und Wartezeiten verstehen.
Lohnt es sich, eine ADHS-Diagnose zu erhalten?
Ja. Eine offizielle Diagnose öffnet Zugang zu Medikation, Psychotherapie und Coaching, ermöglicht Nachteilsausgleich in Studium und Beruf (z. B. längere Prüfungszeiten) und ist Voraussetzung für viele Unterstützungsleistungen. Vor allem aber bringt sie Klarheit: Viele Betroffene beschreiben den Moment der Diagnose als befreiend.
Brauche ich für eine medikamentöse Behandlung eine Diagnose von Diagnostik Plus?
Eine fundierte Diagnose ist Voraussetzung, damit ein Psychiater eine medikamentöse Behandlung verantwortungsvoll einleiten kann. Unser Befundbericht wird von Psychiater:innen anerkannt und beschleunigt die weitere Behandlung erheblich.



